Öffnung des Anlassbezugs ist der richtige Schritt

Gesetzesentwurf zur Sonntagsöffnung

„Es ist ein großer Fortschritt, dass die Landesregierung gestern (Dienstag, 18.9.2018) den lange erwarteten Gesetzesvorschlag zur Neuregelung der Sonntagsöffnung vorgelegt hat“, sagt Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen.
Damit ende eine mehr als dreijährige Rechtsunsicherheit für Handel und Kommunen. „Vor allen Dingen begrüßen wir die Ankündigung, dass der bisher eng definierte Anlassbezug erweitert werden und das öffentliche Interesse an der Belebung der Innenstädte und Zentren oder der Sichtbarkeit der Kommunen künftig als Anlass genügen soll.“ Dies hatte die IHK Niedersachsen immer wieder in ihren Stellungnahmen und Gesprächen mit Vertretern von Regierung und Fraktionen gefordert. Verkaufsoffene Sonntage steigern Attraktivität und Image von Städten und Gemeinden, was nicht nur den stationären Handel im Wettbewerb um die Kunden stärkt sondern darüber hinaus in Zeiten des Fachkräftemangels gerade in der Fläche für alle Unternehmen vor Ort ein wichtiger Standortfaktor im Hinblick auf die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist.
Die IHK Niedersachsen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der IHK Braunschweig, IHK Hannover, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Oldenburgischen IHK, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum. Sie vertritt rund 460.000 gewerbliche Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
*Hannover, 19.9.2018*