Zeit zu handeln! Jetzt Bürokratieentlastung im Hotel- und Gaststättengewerbe realisieren!

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat in einer aktuellen Studie am Beispiel des Hotel- und Gaststättengewerbes untersucht, wie sich ausufernde Bürokratie auf die Unternehmen auswirkt und welche Möglichkeiten bestehen, Bürokratie auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren. In der Studie „Wie ist die Bürokratiebelastung für Unternehmen zu bremsen?“ wurde ermittelt, dass ein Hotelier oder Gastronom bis zu 6 Prozent seines Umsatzes für Bürokratie aufwenden muss. Das heißt, wenn ein Hotelier und Gastronom eine Million Euro Umsatz erwirtschaftet, muss er bis zu 60.000 Euro für die Erfüllung der bürokratischen Anforderungen ausgeben.
„Der DIHK identifizierte im Hotel- und Gaststättengewerbe auf Basis der o.g. Studie 10 konkrete Maßnahmen, die dazu beitragen, die bürokratischen Belastungen in dieser Branche nachhaltig zu senken. Beispielhaft für ausufernde Bürokratie ist die Bettensteuer, die in einigen Städten erhoben wird und die Hoteliers zwingt, zwischen privater und gewerblicher Übernachtung zu unterscheiden. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass Gesetze und Verordnungen von Anfang an auf ihre Auswirkungen auf die mittelständische Wirtschaft überprüft werden“, so Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der IHK Niedersachsen (IHKN). „Denn der effizienteste Weg der Bürokratieentlastung ist es, dass zu weitgehende Regelungen sich erst gar nicht in Gesetzen und Verordnungen widerfinden.“
Arno Ulrichs, Sprecher Tourismus der IHK Niedersachsen, weist darauf hin, dass das Abarbeiten von Bürokratie vor allen Dingen Zeit kostet, die der Unternehmer nicht mehr zur Verfügung hat, um sich um seine Kunden zu kümmern. Dies ist umso problematischer, da schon heute in der Gastronomie und Hotellerie das Personal an allen Ecken und Enden fehlt.
Die IHK Niedersachsen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der IHK Braunschweig, IHK Hannover, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Oldenburgischen IHK, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum. Sie vertritt rund 495.000 gewerbliche Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
*Hannover, 21.2.2020*