Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu niedersachsenweiten Themen und Projekten.
- IHKN-Medieninformation: “Lage in der Ukraine unvermindert ernst”
- Impressionen des Netzwerktreffens vom 10.09.2025 finden Sie in dieser Bildergalerie
- IHKN-Medieninformation zum Start des Ukraine Netzwerk Niedersachsen
- Ein Jahr Solidaritätspartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der ukrainischen Oblast Mykolajiw
- Delegation aus Mykolajiw besucht Hannover Messe: Fokus auf Energie, Nachhaltigkeit und Innovation
Über die Partnerschaften und Projekte in Niedersachsen können Sie sich hier informieren, weitere Informationen zu den Veranstaltungen der einzelnen IHKs gibt es auf dieser Seite.
IHKN-Medieninformation: “Lage in der Ukraine unvermindert ernst”
Ukraine Netzwerk Niedersachsen zum Jahreswechsel
Unvermindert läuft der russische Angriffskrieg auf die Ukraine auch in diesem Winter weiter. Die Lage, so berichten Mitglieder des Ukraine Netzwerks Niedersachsen, verschlechtert sich weiter. Die Informationen, die sie von ihren Partnern vor Ort – in Städten, Unternehmen, Krankenhäusern – erhalten, lassen niemanden unberührt. „Niedersachsen bleibt auch nach fast vier Jahren in seinem Einsatz für die Ukraine aktiv. Das niedersächsische Engagement ist vielfältig und reicht von Hilfsleistungen über Projekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bis hin zum Aufbau individueller unternehmerischer Aktivitäten mit und in der Ukraine“, so IHKN-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt. “Und mit Blick auf Weihnachten gibt es zusätzliche Aktivitäten, um den Menschen vor Ort etwas Hoffnung zu schenken und ihnen zu zeigen: Wir stehen unvermindert an ihrer Seite. Unser Ukraine Netzwerk Niedersachsen liefert dabei seinen Beitrag, indem es die landesweiten Aktivitäten vernetzt, bündelt, Synergien und Kooperation zusammenbringt und die unterschiedlichen Akteure bei ihren Aktivitäten unterstützt.“
In den letzten Monaten hat gerade die Energieinfrastruktur besonders stark unter Angriffen gelitten. Die Folge sind lange Stromausfälle und der auch daraus resultierende Mangel an Trinkwasser, was das Leben der Menschen in vielen Teilen der Ukraine immer schwieriger macht. Die landesweit zerstörte Infrastruktur erschwert es zunehmend, dringend benötigte Waren zügig an den Ort der Bestimmung zu liefern. Das Ukraine Netzwerk Niedersachsen unter Führung der IHK Niedersachsen ermöglicht es den Akteuren, Information auszutauschen, gegenseitige Unterstützung und Synergien hier in Niedersachsen zu heben, um den Partnern in der Ukraine zügig und passgenau zu helfen.
Im Netzwerk sind aktuell rund 90 Mitglieder aktiv – von Unternehmen über Städte und Gemeinden, Krankenhäuser, Universitäten, zivilgesellschaftliche Organisationen bis hin zu Landesministerien und Behörden. Auch das Land Niedersachsen, das seit zwei Jahren eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Oblast Mykolajiw pflegt, ist Mitglied im Netzwerk.
Dazu Ministerpräsident Olaf Lies: „Als Land Niedersachsen stehen wir fest an der Seite der Ukraine und werden unsere Unterstützung für Mykolajiw mit Nachdruck fortsetzen. Wie wichtig diese Aufgabe ist, zeigen die vielen Begegnungen vor allem mit jungen Menschen aus Mykolajiw, die uns in Niedersachsen besuchen. Ihre Berichte spiegeln einerseits die Härten des russiscAusgewählte Projekte Ukraine Netzwerk Niedersachsen (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 254 KB)hen Angriffskriegs wider, andererseits aber ebenso beeindruckende Stärke und Zuversicht. Diese jungen Menschen erinnern uns daran, warum wir unsere Solidarität mit der Ukraine entschlossen fortsetzen müssen. Deshalb werden wir auch im kommenden Jahr unter anderem erneut eine internationale Jugendkonferenz im Rahmen der IdeenExpo ausrichten und damit ein starkes Zeichen der europäischen Solidarität setzen.“
2025 gab es vier Austauschveranstaltungen des Netzwerks. Rund 50 Mitglieder kamen im September zu einem ersten persönlichen Kennenlernen und zum Austausch in die IHK Hannover. Zu den wichtigen Themen, die die Mitglieder für sich identifiziert haben, gehört die Vernetzung, gefolgt von Zoll, Fördermittel und Projekte, Bildung und Bedarfe der ukrainischen Partner. Landwirtschaft, Infrastruktur, Automatisierung und Gesundheit sind branchenseitig die Fokusthemen.
Mit dieser Medieninformation erhalten Sie eine Übersicht zu ausgewählten aktuellen Projekten der Mitglieder des Ukraine Netzwerks (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 254 KB) Niedersachsen.
Impressionen des Netzwerktreffens vom 10.09.2025 finden Sie in dieser Bildergalerie
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
Hannover, 10.09.2025: Startschuss zum Ukraine-Netzwerk der Niedersächsischen IHKs mit Maike Bielfeldt.
IHKN-Medieninformation zum Start des Ukraine Netzwerk Niedersachsen
Ein Jahr Solidaritätspartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der ukrainischen Oblast Mykolajiw
Pressemeldung der Niedersächsischen Staatskanzlei vom 18.2.2025
Seit nunmehr einem Jahr unterhält das Land Niedersachsen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Oblast Mykolajiw. Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützt Niedersachsen die Oblast Mykolajiw durch humanitäre Hilfe, Unterstützung beim Wiederaufbau von Städten, Infrastruktur und Logistik, Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Gesundheitsvorsorge sowie Begleitung bei der EU-Integration. Dabei stehen die Bildung und Förderung von Partnerschaften in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Justiz und Polizei, nachhaltige Entwicklung sowie die Vernetzung auf kommunaler Ebene im Vordergrund. „Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine jährt sich in wenigen Tagen bereits zum dritten Mal. Dieser Krieg sorgt in der Ukraine für unfassbares Leid, Tod und Zerstörung. Niedersachsen steht weiter fest an der Seite des ukrainischen Volkes“, betont Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Partnerschaft mit der Oblast Mykolajiw bildet eine gute Grundlage, um den Menschen in dieser Region verstärkt zu helfen. Niedersachsen ist fest entschlossen, einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten.“
Für die Unterstützung der Partneroblast stellt das Land Niedersachsen für die Jahre 2024 und 2025 jeweils zwei Millionen Euro bereit; 1,5 Millionen für den Wiederaufbau, Katastrophen- und Zivilschutz, weitere 500.000 Euro für gemeinsame Projekte. Stephan Weil: „Trotz aller Widrigkeiten, die der russische Angriffskrieg mit sich bringt, zeichnet sich die Partnerschaft durch eine lebendige Zusammenarbeit aus. Wir schaffen den Raum für einen guten Austausch und Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern.“ Dass die Ukraine ein Land mit vielen Traditionen und voller Lebensfreude sei, zeige sich in der Zusammenarbeit immer wieder, so Weil. So war erst im November 2024 der Gouverneur der Partneroblast Mykolajiw, Vitali Kim, mit einer Kulturdelegation in Hannover zu Besuch. Doch das Engagement des Landes im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft sei vielfältig, betont der Ministerpräsident: Neben der Ausstattung von Krankenhäusern mit Medizintechnik und der Schulung medizinischen Personals finanziert das Land beispielsweise ein Ausbildungsprogramm für Orthopädietechnikerinnen und -techniker. Auch Projekte zur Traumabewältigung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, unterstützt Niedersachsen. Auch Katastrophenschutzausrüstung sowie Fahrzeuge für den Transport von Schülerinnen und Schülern hat das Land zur Verfügung gestellt. Zudem fanden mit Blick auf die Annäherung der Ukraine an die EU-Fortbildungen im Europarecht für Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und Studierende statt.
Stephan Weil: „Wir haben es geschafft, unsere Partnerschaft innerhalb kürzester Zeit mit Leben zu füllen und wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen – hoffentlich möglichst bald in Friedenszeiten.“
Hintergrundinformationen
Die Oblast Mykolajiw liegt im Südosten der Ukraine am Schwarzen Meer, zwischen den Oblasten Odessa und Cherson. In den ersten Wochen des Krieges scheiterte der Versuch der russischen Armee, die Oblast und die Hauptstadt einzunehmen. Dennoch gibt es nach wie vor regelmäßige Raketenangriffe auf Mykolajiw.
In der Oblast Mykolajiw leben rund 1,1 Millionen Menschen, davon knapp eine halbe Million in der gleichnamigen Hauptstadt (Zahlen aus 2021 beziehungsweise 2020). Die Wirtschaft ist insbesondere durch die Häfen, Werften und das Kernkraftwerk Südukraine geprägt. Die Häfen der Stadt Mykolajiw wickelten vor dem Krieg 35 Prozent der ukrainischen Lebensmittelexporte ab.
Aktuelle Informationen zur Oblast Mykolajiw und einen Film über die Oblast finden Sie hier.
Delegation aus Mykolajiw besucht Hannover Messe:
Fokus auf Energie, Nachhaltigkeit und Innovation
Am 3. April 2025 wird eine dreiköpfige Delegation aus der niedersächsischen Partnerregion Mykolajiw unter der Leitung des stellvertretenden Gouverneurs, Mykola Marinov, die Hannover Messe besuchen. Auf dem Messegelände erwartet die Delegation ein vielfältiges Programm, das neben Besuchen ausgewählter Messestände – darunter des Niedersächsischen Gemeinschaftsstands – auch die Teilnahme am Niedersachsenabend beinhaltet. Fokus des eng getakteten Besuchsprogramms liegt auf den Themen Energie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen. Der Delegation werden unter anderem praxisnahe, innovative Projekte aus der niedersächsischen Forschungslandschaft und Lösungsansätze aus der niedersächsischen Wirtschaft vorgestellt.
