IHKN empfiehlt Unterstützung alternativer Antriebe und Stärkung des ÖPNV

Im Zusammenhang mit der Zahlung von einer Milliarde Euro durch Volkswagen an das Land Niedersachsen aufgrund einer aktuellen Verfügung durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig empfiehlt die IHK Niedersachsen (IHKN), mit einem Teil dieser Mittel alternative Antriebssysteme und den ÖPNV zu fördern. "Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag Elektromobilität, Gas- und Wasserstoffantriebe sowie die Stärkung eines emissionsarmen ÖPNV als vorrangige Themen benannt, um eine klimafreundliche Mobilität zu fördern und Verkehrsbeschränkungen zu vermeiden", sagt Dr. Susanne Schmitt, IHKN-Hauptgeschäftsführerin. Als konkrete Beispiele nennt Dr. Schmitt die Beschaffung von emissionsarmen Bussen, den Testbetrieb von E-Bussen oder auch die Entwicklung von alternativen Verkehrskonzepten. Außerdem müsse der Ausbau der Ladestelleninfrastruktur in Niedersachsen weiter forciert werden.
"Der demografische Wandel stellt im Flächenland Niedersachsen den ÖPNV als wichtigen Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge in Zukunft stärker als bisher vor die Herausforderung, auch in ländlichen Regionen eine Basismobilität bereitzustellen", so Dr. Schmitt weiter. „Daher ist es wichtig, dass gerade auch die im ÖPNV engagierten mittelständischen Betriebe, die ihre Verkehrsleistungen eigenwirtschaftlich erbringen, gestärkt werden", ergänzt Felix Jahn, Sprecher der Federführung Verkehr der IHK Niedersachsen.
*Hannover, 14.6.2018*