Sicherheit ist Standortfaktor
IHK Niedersachsen wird Partnerin der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau (SiPa)
Sicherheit und Aufenthaltsqualität sind wichtige Voraussetzungen für attraktive Wohnquartiere und lebendige Innenstädte und zugleich wichtige Standortfaktoren für die niedersächsische Wirtschaft. Aus diesem Grund tritt die IHK Niedersachsen (IHKN) der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau (SiPa) bei. Im Rahmen der Jahrestagung in Hannover unterzeichneten IHKN-Hauptgeschäftsführerin Monika Scherf und die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann die Gemeinsame Vereinbarung.
„Sicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor. Das gilt für Wohnquartiere genauso wie für Innenstädte und öffentliche Räume. Menschen müssen sich sicher fühlen und gerne dort aufhalten – davon profitieren auch Handel, Gastronomie und Dienstleistungen“, sagt Monika Scherf, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen.
„Der Beitritt der IHK Niedersachsen ist ein starkes Signal für die Zukunft der Sicherheitspartnerschaft. Sicherheit gelingt am besten, wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln. Mit der IHKN gewinnen wir einen neuen Partner, der wichtige Erfahrungen und Perspektiven in die SiPa einbringt“, sagt Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann.
Der Beitritt knüpft unmittelbar an die Arbeit der niedersächsischen IHKs zur Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Innenstädten an („Zentren-SOS“). In ihrem gleichnamigen Positionspapier hat die IHKN deutlich gemacht, dass attraktive und sichere Zentren eine gemeinsame Aufgabe von Kommunen, Polizei, Wirtschaft und weiteren Akteuren sind.
„Innenstadtentwicklung und Quartiersentwicklung gehören für uns zusammen. Was einen Ort lebenswert und sicher macht, kommt auch der Wirtschaft zugute. Wir freuen uns deshalb, als Stimme des Handels in Niedersachsen künftig Teil der Sicherheitspartnerschaft zu sein, unsere Erfahrungen einzubringen und zugleich von dem Wissen und den Erfahrungen der anderen Partner profitieren zu können“, sagt Kathrin Wiellowicz, IHKN-Sprecherin für Handel, die die IHKN künftig in den Gremien der Sicherheitspartnerschaft vertreten wird.
Die Sicherheitspartnerschaft besteht seit rund 20 Jahren und bringt mehr als 20 staatliche und nichtstaatliche Akteure aus Stadtplanung, Bauen, Wohnen, Sicherheit und Kriminalprävention zusammen. Bislang liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der sicheren Gestaltung von Wohnquartieren und öffentlichen Räumen. Mit der IHKN kommt nun die Perspektive der Wirtschaft und der Innenstädte stärker in den Fokus des Netzwerkes.
Die IHKN will dazu beitragen, gute Ansätze aus der kriminalpräventiven Stadtplanung auch für die Entwicklung sicherer und attraktiver Innenstädte nutzbar zu machen. Zugleich sollen Erfahrungen und Bedarfe der Unternehmen in die Arbeit der Sicherheitspartnerschaft einfließen.
„Sichere Städte entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch enge Zusammenarbeit und den Blick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf den gesamten öffentlichen Raum. Genau dazu wollen wir als IHKN unseren Beitrag leisten“, sagt Scherf.
Mit ihrem Beitritt übernimmt die IHKN zugleich eine Multiplikatorenrolle: Die Erkenntnisse der Sicherheitspartnerschaft sollen über die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern in die Regionen getragen und mit Kommunen und Unternehmen diskutiert und angewandt werden.
Über die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau:
Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau ist ein niedersachsenweites Netzwerk von mehr als 20 staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Ziel ist es, Sicherheit und Prävention stärker in Planungs- und Bauprozesse einzubinden und damit die Sicherheit sowie Lebens- und Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren und öffentlichen Räumen zu verbessern.
Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau ist ein niedersachsenweites Netzwerk von mehr als 20 staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Ziel ist es, Sicherheit und Prävention stärker in Planungs- und Bauprozesse einzubinden und damit die Sicherheit sowie Lebens- und Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren und öffentlichen Räumen zu verbessern.
Die IHK Niedersachsen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der IHK Braunschweig, IHK Elbe-Weser, IHK Hannover, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Oldenburgischen IHK, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim sowie IHK für Ostfriesland und Papenburg. Sie vertritt mehr als 530.000 gewerbliche Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
