Cyberrisiken, hybride Bedrohungen und Wirtschaftsschutz
Kostenfreie digitale Veranstaltung für Mittelstand und Handwerk am 3. November 2026
Die aktuelle Bedrohungslage für Unternehmen steht im Mittelpunkt der kostenfreien Online-Veranstaltung „Cybersicherheit im Mittelstand 2026“ der IHK Niedersachsen (IHKN) in Kooperation mit der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen e. V. (LHN) am Dienstag, 3. November. Von 14:00 bis 15:30 Uhr geben Expertinnen und Experten des Wirtschaftsschutzes des Niedersächsischen Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamtes Niedersachsens aktuelle Einblicke aus erster Hand. Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe und vermittelt praxisnahes Wissen zu Cyberangriffen, hybriden Bedrohungen und Unterstützungsangeboten für die Wirtschaft.
Zum Auftakt informiert der Wirtschaftsschutz des Niedersächsischen Verfassungsschutzes zur aktuellen hybriden Bedrohungslage. Neben Cyberangriffen beleuchtet der Impuls unterschiedliche Formen von Spionage, Sabotage, Einflussnahme und Informationsabfluss, die Unternehmen zunehmend betreffen können. Im Anschluss gibt die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen einen aktuellen Lagebericht zur Cyberkriminalität. Darin zeigt sie auf, wie Angriffe heute vorbereitet und durchgeführt werden. Insbesondere die aktuellen Entwicklungen rund um Social Engineering, Ransomware und KI-gestützte Betrugsversuche stehen dabei im Fokus.
„Digitale Innovation und Cybersicherheit gehören untrennbar zusammen. Die aktuelle DIHK-Digitalisierungsumfrage macht deutlich, dass Unternehmen die Chancen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zunehmend nutzen“, sagt Michael Wilkens, IHKN-Sprecher Digitalisierung. „Umso wichtiger ist es, gleichzeitig die eigene Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe und andere Bedrohungen zu stärken. Wissen und Prävention sind dabei die beste Verteidigung.“
„Cyberkriminalität und hybride Bedrohungen betreffen längst nicht mehr nur Großunternehmen. Auch Mittelstand und Handwerk geraten zunehmend in den Fokus professionell agierender Täter. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen“, ergänzt Dr. Eva Schmoly, Referentin für Innovation und Außenwirtschaft bei der LHN.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 03. November unter https://www.ihklw-events.de/cybersicherheit2026 möglich.
Die IHK Niedersachsen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der IHK Braunschweig, IHK Elbe-Weser, IHK Hannover, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Oldenburgischen IHK, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim sowie IHK für Ostfriesland und Papenburg. Sie vertritt mehr als 530.000 gewerbliche Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
Die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen e.V. (LHN) nimmt als politische Vertretung der HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade, HWK Hannover, HWK Hildesheim-Südniedersachsen, HWK Oldenburg, HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und HWK für Ostfriesland deren gemeinsamen Interessen auf Landesebene wahr. Gemeinsam vertreten sie 87.000 Handwerksbetriebe und ihre 530.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Niedersachsen.
