IHKN spricht sich für Ausnahmeregelung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots während des aktuellen Lockdowns aus

Zu Ende August 2020 ist die im ersten Corona-Lockdown erlassene Ausnahmeregelung zum Sonn- und Feiertagsfahrverbot ausgelaufen. Aktuell hat nun das Land Nordrhein-Westfalen erneut eine solche Ausnahmeregelung bis zum 18.1.2021 verfügt.
Um im aktuellen Lockdown die Sicherung des Warenverkehrs in und nach Niedersachsen sicherzustellen sowie eine Harmonisierung des Lieferverkehrs zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu gewährleisten, spricht sich die IHK Niedersachsen (IHKN) für eine erneute, zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung für den Sonn- und Feiertagslieferverkehr aus. „Auch wenn im Moment nicht alle Branchen vom Lockdown betroffen sind, so sehen wir doch bereits jetzt, dass die niedersächsische Logistikbranche diese bereits in der ersten Jahreshälfte erprobte Ausnahmeregelung auf Sicht benötigt, um flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren zu können“, sagt IHKN-Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt.
Die IHK Niedersachsen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der IHK Braunschweig, IHK Hannover, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Oldenburgischen IHK, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum. Sie vertritt rund 495.000 gewerbliche Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.
*Hannover, 2.11.2020*